© Gregor Hohenberg
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Be Baroque

Auf Tuchfühlung mit Bach, Vivaldi, Händel & Co.

Johann Sebastian Bach “Schafe können sicher weiden” aus der Kantate BWV 208, Suite BWV 1067, “Wachet auf, ruft uns die Stimme” aus der Kantate BWV 140
Antonio Vivaldi Concerto op. 3/10 aus “L’estro armonico”
Andrea Ritter The Arrival nach Georg Friedrich Händels „Einzug der Königin von Saba“
Christian Fritz Neo Largo nach Johann Sebastian Bachs Largo aus dem Konzert BWV 1056
Sebastian Bartmann B to B, Minimal Bach
u.v.m.

Spark – die klassische Band
Andrea Ritter Blockflöte
Daniel Koschitzki Blockflöte / Melodica
Stefan Balazsovics Violine / Viola
Victor Plumettaz Violoncello
Christian Fritz Klavier

Spark spielt Barock. Das klingt einfach, ist aber dennoch komplex. Denn wenn ein Ensemble wie Spark sich einer vergangenen Epoche nähert, dann kann dies nur mit einer frischen Perspektive, gewagten Neuausrichtungen und wilder Experimentierfreude vonstattengehen. So geht es den fünf Ausnahmemusikern in diesem Programm auch mitnichten darum, Barockwerke einfach nur für ihre Besetzung einzurichten. Vielmehr möchten sie in ihren Arrangements neue Aspekte beleuchten, Stimmungen verstärken und ungeahnte Assoziationen wecken. Meisterwerke von Bach, Vivaldi, Händel, Couperin und Graupner erhalten dadurch ein erstaunlich aktuelles Flair und werden mitten ins Hier und Jetzt geholt. Moderne Werke werden geschickt als erweiterndes Moment eingesetzt – mal um Kontraste zu erzeugen, dann wieder um Querverbindungen aufzuweisen oder bestehende Atmosphären über die Jahrhunderte hinweg fast nahtlos fortzusetzen. Denn lange bevor Arpeggiatoren in der Minimal Music, im Pop oder Electro en vogue wurden, haben uns schon Altmeister Antonio Vivaldi und seine Zeitgenossen bewiesen, dass ein einfacher Dreiklang in virtuosen Brechungen eine regelrechte Sogwirkung entwickeln kann.

Eintritt: 
29, erm. 27 €