(c) Tim Klöcker
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vision string quartet

Samuel Barber: Adagio for Strings aus dem Streichquartett op. 11
Ludwig van Beethoven: Streichquartett c-moll op. 18/4
Grazyna Bacewicz: Streichquartett Nr. 4

Jakob Encke Violine
Daniel Stoll Violine
Sander Stuart Viola
Leonard Disselhorst Violoncello

Sie spielen auswendig und – abgesehen vom Cellisten – auch noch stehend. Ohne störende Notenpulte hört man einander aufmerksamer zu, taucht intensiver in die Musik ein, finden die Mitglieder des Vision String Quartet. Und vier Leute ohne Notenständer, aber auf Stühlen sitzend – das sehe doch einfach komisch aus. Auch der junge Ludwig van Beethoven machte alles anders, als er ein komplettes Streichquartett ohne langsamen Satz schrieb. Diesen ersetzt im c-Moll-Werk op. 18 Nr. 4 ein dramatisch-düsteres Menuett voller widerborstiger Akzente. Vor diesem Stück erklingt das ergreifende „Adagio for Strings“ des Amerikaners Samuel Barber und danach noch das vierte Quartett der Polin Grażyna Bacewicz. Sie gilt als eine der bedeutendsten Komponistinnen ihres Landes, war aber auch Violin- und Klaviervirtuosin, Hochschulprofessorin und Autorin literarischer Werke.

Eintritt: 
frei – Kollekte