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Stadttheater

Das Stadttheater Lindau bietet Schauspielaufführungen, Opern- und Ballettproduktionen verschiedener Bühnen des deutschsprachigen Raums, eine internationale Konzertreihe mit Kammerkonzerten sowie Kabarett und Kleinkunst. Auch die Lindauer Marionettenoper ist seit dem Jahr 2000 im Haus ansässig. Das Theater verfügt über rund 700 Sitzplätze (Parkett und zwei Ränge) und einen Orchestergraben. Namhafte Ensembles und Künstler treten im Rahmen der jeweiligen Spielzeit, die von Oktober bis Mai dauert, auf der Bühne in Lindau auf.

Die Geschichte des Gebäudes reicht bis ins 13. Jahrhundert zurück. Damals wurde von Barfußmönchen eines der ersten Franziskanerkloster nördlich der Alpen gegründet und dafür eine Kirche errichtet. Im Zuge der Reformation wurde das Kloster aufgelöst und zwei Jahrhunderte später zur evangelischen Dreifaltigkeitskirche. Nachdem auch diese geschlossen wurde, begann nach einigen Jahren die kulturelle Nutzung. Es entstanden ein Konzert- und Theatersaal. Zum Stadttheater wurde das Gebäude dann 1951 nach einem weiteren Umbau, sodass am 19. Mai 1951 feierlich mit einer Aufführung der Bayerischen Staatsoper eröffnet werden konnte.

© Hari Pulko