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Kathedrale St. Gallen

Im St. Galler Stiftsbezirk erleben BesucherInnen eine einzigartige, 1200jährige Geschichte. Im 8. Jahrhundert wurde die Benediktiner-Abtei gegründet, daraus entwickelte sich im späteren Mittelalter eine bedeutende Klosterstadt, die während und nach der Reformation einen befestigten Stadtteil bildete. Im Spätbarock wurde die Klosteranlage ausgebaut zur fürstäbtlichen Residenz mit der bekannten Klosterkirche und heutigen Bistumskirche (erbaut ab 1755).  

Der monumentalen Kirche gingen mehrere Vorgängerbauten voraus. Ursprünglich stand hier das Bethaus des heiligen Gallus, bei dem der Heilige um 640 bestattet wurde. Die jüngeren Bauten bezogen das Gallus-Grab mit ein. Um 720 (Klostergründung) entstand eine steinerne Kirche. Bereits im 9. Jahrhundert erreichte das Gotteshaus die heutige Länge. Im 15. Jahrhundert wurde ein neuer Chor im gotischen Stil gebaut. 

1756 schritten die Mönche zum letzten Neubau der Kirche, der 1766 vollendet wurde. An der Planung hatte der bekannte Baumeister Johann Kaspar Bagnato wesentlichen Anteil, während die Bauleitung in der Hand von Johann Michael Beer lag. Bauherren waren die Äbte Cölestin Gugger von Staudach und Beda Angehrn. Nach Aufhebung des Klosters wurde das Gotteshaus 1824 zur Kathedrale (Bischofskirche).