Seit seiner Gründung  im Jahr 1989 hat sich das Bodenseefestival zum größten Kulturfestival im Dreiländereck Deutschland, Österreich, Schweiz entwickelt. Etwa 80 Veranstaltungen an bis zu 35 Veranstaltungsorten stehen unter einem jährlich wechselnden Thema. Das Festival begreift sich als ein interdisziplinäres Kunstfest, so sind in jedem Jahr Orchester-, Kammer- und Orgelkonzerte, Jazz, Theater, Ballett und Literatur feste Bestandteile des Programms. Ein Artist in Residence, der rund um den See präsent ist, verleiht dem Festival seit 2005 ein zusätzliches Profil.

Nach 16 Jahren freier Themenwahl kehrte das Festival 2014 wieder zu seinen Ursprüngen zurück und stellt Länder in den Mittelpunkt der Veranstaltungen.

Themen des Festivals
1989: Frankreich / 1990: Die Öffnung Osteuropas / 1991: Tschechoslowakei / 1992: Italien / 1993: Russland / 1994: Österreich / 1995: Schweiz / 1996: Ungarn / 1997: Spanien / 1998: Polen

1999: Zeitenwenden – Abschied und Aufbruch / 2000: Himmel und Erde – Barock heute / 2001: Inspiration Landschaft / 2002: Klassik – Sehnsucht nach dem Schönen / 2003: Idee Europa / 2004: Romantik – Fantasie, Poesie, Sehnsucht / 2005: Spiritualität und Lebenslust / 2006: Adel und Bürgertum / 2007: Märchen, Mythen und Legenden / 2008: Aufbruch zur Moderne / 2009: England, oh England / 2010: Fantasie und Wirklichkeit / 2011: Impuls Wien / 2012: Brennpunkt 1912 / 2013: Tastenspiele

2014: Türk kültürü /2015: Böhmen am See / 2016: Nordlichter

Artist in Residence
2005: Ton Koopman / 2006: Juliane Banse / 2007: Dmitry Sitkovetsky / 2008: Heinrich Schiff / 2009: Jaap ter Linden / 2010: Stefan Vladar / 2011: Sharon Kam / 2012: Tabea Zimmermann / 2013: Rudolf Buchbinder / 2014: Fazil Say / 2015: Pavel Haas Quartett / 2016: Tine Thing Helseth