Wolfram Frommlet

Freedom. 150 Jahre Literatur und Musik der USA

Literarisch-Musikalischer Salon

Musik von Leonard Bernstein, Janis Joplin,
Steve Reich, George Gershwin u.a.

Literarische Werke von Emily Dickinson,
Walt Whitman, Charles Bukowski, Allan Ginsberg, Alice Walker, Martin Luther King u.a.

Wolfram Frommlet, Rezitation | Jürgen Jakob, Klavier

 

„Give me your tired, your poor, Your huddled masses yearning to breathe free”, „Gebt mir eure Müden, eure Armen, Eure kauernden Massen, die frei zu atmen sich sehnen”, heißt es in dem berühmten Gedicht „The New Collossus“, 1883, von der jüdisch-amerikanischen Dichterin Emma Lazarus, über die Freiheitsstatue. Das wohl früheste Gedicht, in dem die Freiheit Amerikas besungen wird. Viele Gedichte und Essays werden folgen, in denen Amerikas Freiheiten gepriesen, aber auch rebellisch und aufrührerisch eingefordert werden, in ganz unterschiedlichen Definitionen von „Freiheit“, in thematischen wie literarischen Variationen, die die ethnischen, rassischen und politischen Unterschiede Amerikas widerspiegeln. Hoffnungen Mitte des 19. Jahrhunderts wie Walt Whitman’s brüderlich-schwesterliches „America“ oder Ezra Pounds Idyllen vom freien bescheidenen Leben. Die frühen afro-amerikanischen Poeten wie Paul Laurence Dunbar thematisieren das versklavte schwarze Leben, das wir später in der rebellischen Lyrik der Harlem Renaissance bei James Baldwin und LeRoi Jones (Amiri Baraka), in der Poesie des Schwarzen Feminismus von Alice Walker und Maya Angelou sowie in der Poesie der Black Consciousness, der Schwarzen Selbstbewusstseins-Bewegung, bei Langston Hughes und Marcus Garvey, wieder finden. Und die ganz anderen, die radikal-liberalen Freiheiten, die die Beat Generation forderte, Charles Bukowski, Allen Ginsberg oder Diane DiPrima, wild und zärtlich. Dazu die bissig-ironische Prosa von Mark Twain und die Romantik von Emily Dickinson. Sie alle wird Wolfram Frommlet teilweise im Original – in faszinierendem, facettenreichem Amerikanisch – und in deutschen Übersetzungen rezitieren.
Jürgen Jakob wird am Flügel unter anderem Kompositionen von Leonard Bernstein, Janis Joplin, Steve Reich, George Gershwin, Scott Joplin und Samuel Barber spielen. „Amerikanische Variationen“, literarische und musikalische Stimmen, wie ein Kontrastprogramm zum aktuellen Amerika.

Eintritt: 15, erm. 13 €        Ticket
Ort: Schloss, Rittersaal
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