Cameron Carpenter © Thomas Grube

Eröffnungskonzert Cameron Carpenter
Artist in Residence

C. Franck: “Le chasseur maudit“ (“Der wilde Jäger“) – Symphonische Dichtung g-Moll, FWV 44
S. Rachmaninow: Rhapsodie über ein Thema von Paganini op. 43, arr. für Orgel u. Orchester von C. Carpenter
H. Berlioz: Symphonie fantastique op. 14 (Episoden aus dem Leben eines Künstlers)

Cameron Carpenter, International Touring Organ
Orchestre National de Lyon | Leonard Slatkin, Leitung

 

In drei „teuflisch guten“ Werken entfesselt das Eröffnungskonzert des Bodenseefestivals einen wahren Klangrausch: César Franck legte seiner Sinfonischen Dichtung „Le chasseur maudit“ Gottfried August Bürgers Ballade vom „Wilden Jäger“ zugrunde. Darin wird ein junger Adliger dazu verurteilt, „von tausend Höllenhunden gehetzt ewig bei Nacht zu jagen“.

Sergej Rachmaninow unterlegte seiner „Paganini-Rhapsodie“ erst nachträglich ein Programm: Es erzählt vom Teufelsgeiger, der seine Seele verkauft, um seine Kunst zu vervollkommnen. Der Klavierpart kommt in Cameron Carpenters Orgeltranskription noch zu gesteigerter Wirkung.

Um Wahnvorstellungen eines krankhaft sensiblen Künstlers geht es in Hector Berlioz’ „Symphonie fantastique“. Durch ihr Finale, den „Traum einer Walpurgisnacht“, geistern noch ein letztes Mal dämonische Kreaturen.

Eintritt: 68/53/38/28 €       

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