Cameron Carpenter © Gavin Evans / Sony Classical

Cameron Carpenter
International Touring Organ

R. Wagner: Ouvertüre zur Oper „Die Meistersinger von Nürnberg“*
J. S. Bach: Contrapunctus 9 à 4 alla Duodecima – aus: Die Kunst der Fuge, BWV 1080
A. Piazzolla: Oblivion für Trompete und Orgel (1984) aus der Suite Remembrance*
J. S. Bach: Präludium und Fuge für Orgel h-Moll,
BWV 544
A. Scriabin: Klaviersonate Nr. 4 Fis-Dur op. 30*; Andante | Prestissimo volando
L. Bernstein: Ouvertüre zu „Candide“*
L. Vierne: Naïades (aus: „Pièces de Fantaisie“)
op. 55 Nr. 4; Allegretto non troppo
C. Carpenter: Drei Improvisationen zu
Gershwin Motiven
J. S. Bach: Passacaglia und Fuge c-Moll, BWV 582

*arr. für Orgel von Cameron Carpenter

 

Schon als kleiner Junge übte er in der Ofenbauerwerkstatt seines Vaters auf einer Hammond-Orgel Buxtehude und Bach. Dort im heimischen Pennsylvania brachte er sich auch selbst das Improvisieren bei. Nach seinem Studium an der Juilliard School in New York wurde seine CD Revolutionary 2009 als erstes Orgel-Solo-Album für einen Grammy nominiert. 2015 erhielt er einen ECHO Klassik als Instrumentalist des Jahres. Längst werden Cameron Carpenters Fähigkeiten auch von seinen ärgsten Kritikern nicht mehr in Frage gestellt.

Aberwitzige Läufe, mit denen selbst erfahrene Pianisten zu kämpfen haben, meistert er mit den Füßen. Ballett und Modern Dance beherrschte lange Zeit das Leben des 1981 geborenen Künstlers. Beim Orgelspielen zeigt er auch weiterhin vollen Körpereinsatz – seine schrill-funkelnde Kleidung, die er meist selbst entwirft, erinnert an eine Tanzrevue.

Für eine Unsumme hat sich Cameron Carpenter nun vor ein paar Jahren ein eigenes Instrument bauen lassen, das den herkömmlichen Begriff einer Orgel sprengt. An diesem Elektro-Instrument, transportabel verstaubar in zwei LKWs,  kann er seinen Spieltrieb so richtig ausleben – so manche Kirchenorgel fiel schon seinem Überschwang zum Opfer. Dafür hat der in Berlin lebende Amerikaner Klänge seiner Lieblingsorgeln auf der ganzen Welt digitalisiert. Herausgekommen ist seine International Touring Organ, deren Fülle an Kombinationsmöglichkeiten wohl nur ihr Schöpfer allein zu erwecken weiß.

Cameron Carpenter hat ein Programm amerikanischer und europäischer Musik zusammengestellt, indem er Wagners Ouvertüre zur Oper „Die Meistersinger von Nürnberg“ sowie Johann Sebastian Bachs Passacaglia und Fuge in c-Moll mit weiteren Werken kombiniert und teilweise arrangiert.

 

“Carpenter is one of the rare musicians who changes the game of his instrument… He is a smasher of cultural and classical music taboos. He is technically the most accomplished organist I have ever witnessed… And, most important of all, the most musical.” – The Los Angeles Times

Eintritt: 28/24/20/16 €        Ticket
Ort: Kultur- und Kongresszentrum
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