Apollon Musagète Quartett © Marco Borggreve

Apollon Musagète Quartett

Joseph Haydn Lerchenquartett op. 64 Nr. 5 in D-Dur
John Adams
„John’s Book of Alleged Dances“
Edvard Grieg
Streichquartett g-Moll op. 27

Pawel Zalejski Violine | Bartosz Zachlod Violine | Piotr Szumiel Viola
Piotr Skweres Violoncello

 

Im Dezember 1790 brach Joseph Haydn nach London auf. Mit im Gepäck hatte er einige neue Quartette. Als Renner der Serie erwies sich bald das D-Dur-Quartett, denn das Londoner Publikum hatte ‑ ebenso naturverbunden wie der Komponist selbst ‑ in der jubelnden Melodie der ersten Geige sofort den Ruf der Lerche erkannt.

John Adams sagte einst, die „Tänze“ seiner Komposition John’s Book of Alleged Dances seien nur „vorgebliche Tänze“, weil die Schritte für sie noch erfunden werden müssten. Tatsächlich wurden diese Tänze später von einer Reihe von Choreografen, wie beispielsweise Paul Taylor, neu geschaffen.

In einer Hütte in den Hardangerfjorden nahe der Stadt Bergen zurückgezogen, schrieb Edvard Grieg 1877/78 nach seinem Lied „Spillemaend“ Op. 25 sein folkloristisches und beinahe biographisches Streichquartett g-moll op. 27.
Spillemænd („Spielleute“) stammt aus einer norwegischen Erzählung von Henrik Ibsen über einen Musiker, der von einem Wassermann mit besonders expressiven Qualitäten ausgestattet wird und diese Schuld schließlich durch die Versagung seines eigenen Glücks abgleicht.

Eintritt: 27, erm. 25 €        Ticket
Ort: Neues Schloss, Spiegelsaal
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